Gera - die Stadt zum Leben
Gera wurde 995 erstmals urkundlich erwähnt und ist mit rund 112 300 Einwohnern zweitgrößte Stadt im Freistaat Thüringen. Heute zieht es täglich viele Besucher aus nah und fern in die einstige Haupt- und Residenzstadt des Fürstentumes Reuß.
Durch die verkehrsgünstige Lage, zwei Anschlussstellen an der Ost-West-Autobahn A4 Frankfurt-Dresden und die unmittelbare Nähe zum Hermsdorfer Kreuz, der Schnittstelle mit der Nord-Süd-Verbindung A9, ist Gera auch über mehrere Fernverkehrsstraßen, den Verkehrslandeplatz Gera-Leumnitz sowie Verbindungen der Deutschen Bahn AG gut zu erreichen.
Gera ist das Oberzentrum Ostthüringens.
Besonders die Lagegunst und das qualifizierte und hochmotivierte Arbeitskräftepotential weisen die Stadt als guten Wirtschaftsstandort aus. Eine positive Entwicklung ist speziell in den Bereichen Handwerk, Dienstleistungen und Einzelhandel zu verzeichnen. Sowohl das 1998 eröffnete Shopping-Center Gera-Arcaden, die im Jahr 2000 übergebene Amthor-Passage als auch das UCI-Kino erhöhen die Attraktivität der Stadt für ihre Besucher. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) mit rund 1000 hochqualifizierten Mitarbeitern unterstreicht die Rolle Geras als Oberzentrum der Region. Im Herbst 1998 wurde die Berufsakademie gegründet, die einen hohen Zuspruch hat. Gera war gemeinsam mit der Stadt Ronneburg Ausrichter der 29. Bundesgartenschau im Jahre 2007. Von der damit verknüpften infrastrukturellen Umgestaltung besonders des Areals an den Hofwiesen und der Sportanlagen am Elsterufer nahe der Innenstadt gehen weiterhin bedeutende Impulse für die Entwicklung Geras und für die Region aus.
Im Bereich der innovativen Technologien können kleinere Firmen mit interessanten Produkten aufwarten. Die alljährlich durchgeführten Wirtschaftstage im Herbst dienen als Kontaktbörse. Die Präsenz der Gäste aus Geras zahlreichen Partnerstädten bietet die Möglichkeit, internationale Verbindungen zu knüpfen. Alljährlich Im September findet im Kultur- und Kongresszentrum das Mediensymposiums GERAmedia statt, das Treffpunkt für medieninteressierten Bürgern als auch für Medienmachern und Unternehmen der Medienbranche ist.
Von der historischen Vergangenheit Geras zeugen viele Sehenswürdigkeiten. Der Marktplatz zählt durch seine Geschlossenheit zu den schönsten Plätzen Thüringens. Von vielen Touristen bewundert: das Geraer Rathaus (1573-1575). Es gehört zu den reifen Leistungen mitteldeutscher Renaissancebaukunst. Sein Hauptportal sowie die Fenstergiebel sind besonders reich geschmückt. Vom 57 Meter hohen, achteckigen Rathausturm kann man den idyllischen Blick über die Stadt genießen, die von Grün umgeben ist. Die prächtige Stadtapotheke (1592) mit ihrem reich verzierten Erker, die 1999 aufwendig restauriert wurde, ist der zweite in Gera erhaltene Renaissancebau. Mehrere Kirchen bestimmen das Bild der Stadt mit: Dazu gehören die barocke St.-Salvator-Kirche (1717 bis 1720) mit Jugendstilausstattung, die St.-Trinitatis-Kirche (14. und 17. Jh.), die zu den ältesten Sakralbauten im Stadtgebiet zählt, die im neogotischen Backsteinbau errichtete St.-Johanniskirche (1881 bis 1884) und das spätgotische Bauwerk der St.-Marien-Kirche (um 1440).
Geburtshaus des Malers Otto Dix
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten Geras gehören die begehbaren Geraer Höhler, die Anfang des 18. Jahrhunderts als Tiefkeller für das Brauwesen angelegt worden sind. Wer sich hinab in Geras Unterwelt wagt, der kann sich im Höhler Nr. 188 die Ausstellung "Minerale und Bergbau Ostthüringens" anschauen. Auch das Stadtmuseum, das Museum für Angewandte Kunst und das Naturkundemuseum mit dem Botanischen Garten ziehen täglich mit ihren Sonder- und Bestandsausstellungen die Besucher in ihren Bann. Und auch das gibt es nur in Gera: Das Geburtshaus des Malers Otto Dix im Stadtteil Untermhaus. Es ist gemeinsam mit der Orangerie als Memorial- und Ausstellungsstätte der Kunstsammlung Gera für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Jugendstil-Theater bietet sowohl im großen Saal als auch im Konzertsaal, der einer der schönsten Konzertsäle Deutschlands ist, einen anspruchsvollen Kunstgenuss. Das Geraer Theater besitzt eine reiche, jahrhundertealte Tradition und hat sowohl Oper, Operette, Musical, Konzert, Schauspiel, Ballett sowie Puppentheater auf seinem Spielplan. Das Höhlerfest im Oktober in der Altstadt sowie das alle zwei Jahre stattfindende Deutsche Kinder-Film&Fernseh-Festival "Goldener Spatz" haben ihren festen Platz im kulturellen Leben der Stadt und machen Gera weit über seine Grenzen bekannt. Beliebter Anziehungspunkt für die Geraer und ihre Gäste am Wochenende ist der Tierpark im Martinsgrund mit der Parkeisenbahn. Vom Bergfried Osterstein auf dem Hainberg führen viele Wanderwege in den Stadtwald.
Gera hat auch als Sportstadt einen guten Ruf. Es besitzt neben dem Sportforum an den Hofwiesen eine der schönsten und modernsten Reitanlagen Deutschlands in Gera-Milbitz. Jährlich finden dort hochdotierte nationale und internationale Wettkämpfe im Spring- und Dressurreiten statt.
Weitere Informationen über Gera und Umgebung auf der offiziellen homepage der Stadt Gera: www.gera.de
oder unter:
Gera Tourismus e.V.
Heinrichstr. 35
07545 Gera
Tel.: 0365 / 830 44 80 oder 0365 / 194 33
Fax: 0365 / 830 44 81
Email: info(at)gera-tourismus.de







